Musikkonzept


Der Musikunterricht beruft sich auf das neu erarbeitete Chorklasse Konzept von Prof. Dr. Franz Riemer, der das Singen in den Mittelpunkt des Musikunterrichts stellt.

So ist die Stimme ein körpereigenes, kostenfreies Instrument; das Singen damit schon zu Urzeiten eine der ersten Ausdrucks- und Kommunikationsform. Über das Singen können „nahezu alle nötigen Inhalte eines Musikunterrichts“[1] vermittelt werden. Besonders durch den curricularen, kontinuierlichen Aufbau des Konzeptes werden Kinder von Klasse 1 – 4 durch besondere Stimmbildung (mit Hilfe der Stimmbildungskartei /Ampelkartei (farblich gegenzeichnete Karten, die Übungen zur Körperhaltung, Atmung und Stimme umfassen)) geschult, den Umgang mit ihrer Stimme zu erlernen und damit die Basis für Musikvermittlung geschaffen.

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Doch durch das Chorklasse Konzept werden nicht nur sängerische, sowie allgemein musikalische Kompetenzen erworben, sondern auch personale und soziale Fähigkeiten mit den Kindern grundlegend erarbeitet.

Das Schulen der Stimme und ihr Umgang damit kommen dem gesamten Unterricht zu Gute, da Kinder freier vor der Klasse sprechen lernen. Atmung und Haltung bei Vorträgen (Referaten) ist somit eine wichtige Fähigkeit, die sich durch die Übungen als selbstverständlich erweisen und insgesamt die Präsentationsfähigkeit stärkt.

Das Erlernen von Rhythmus und das Auffassen von Melodien wirken sich positiv auf die Silbenunterteilung und das Verständnis für Satzbau aus und sind daher ein wichtiger Bestandteil für ein gutes Sprachverständnis.

Aber auch das gemeinsame Singen als sogenannter „Klassenchor“ erhöht das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder zu ihrer Klasse und stärkt somit eine wichtige Sozialkompetenz.

[1]S. 2, Chor: Klasse! Konzeption, P. Jacobsen, S. Stegemeier, S. Zieske; Edition Omega 2012